Architektur im Barock

Die Barock-Zeit – sie ging von 1600 bis 1750 – stand ganz deutlich im Gegensatz zur Renaissance. Sie war geprägt von Machtkämpfen der Fürsten und Herrscher, Glaubensspaltung, der Kriegsverdrossenheit und einer Sehnsucht nach dem Frieden. In dieser Zeit tobte der “Dreißigjährige Krieg”. Im gleichen Zeitraum entstanden Basilikas mit Kuppeln und wurden Symbol der überwiegend katholischen Kirchengemeinden. Die Menschen glaubten damals die Natur mit Verstand oder Vernunft erschließen zu können, so entstanden auch die heute noch gebräuchlichen Gegenstände wie die Dampfmaschine oder das Thermometer. Bezeichnend dafür, die emporstrebenden Formen, sowie eine imponierende Leucht- und Schmuckfülle. Dieser barocke Baustil kam durch die Jesuiten über die Alpen nach Europa. Erstes Bauwerk, dass von diesem Stil geprägt wurde, war der Salzburger Dom. Doch auch Versailles in Frankreich mit seinem Palastbau, zählt zu den auffälligsten Bauten dieser Epoche. In Deutschland gehört der Dresdner Zwinger zu den aufwendigen Barockbauten. Später folgten die ebenso bekannte Dresdner Frauenkirche sowie die Wiener Karlskirche.