Asiatische Gartenkunst
Asiatische Gartenkunst kommt immer mehr in Mode. Viele japanische Gärten sind in erster Line wegen ihrer bizarr geformten Gruppen-Arangements oder Einzelsteine bekannt geworden. Diese symbolisieren Ewigkeit und vor allem Beständigkeit. Pflanzen spielen in der Gestaltung in einem japanischen Garten eine eher untergeordnete Rolle. Auch die Anzahl von Blumen ist mehr als eingeschränkt, aber dennoch vorhanden. Die natürliche Landschaft wird meist symbolisch dargestellt, wobei immer versucht wird, durch optische und gestalterische Tricks die Illusion von wilder, rauer Natur zu überzeugen. So werden gerne die Pflanzen und Steine asymmetrisch angeordnet. Trotzdem behält das Ganze eine harmonische Ausstrahlung. Gestalterisch wird alles in grün – in den unterschiedlichsten Schattierungen – gehalten. Zusätzlich bestimmen noch das Grau der Steine und zahlreiche Braun-Töne das Bild. Ein weiteres wichtiges Gestaltungselement im japanischen Garten ist das Wasser. Es fließt in Form von Teichen, Bachläufen oder aber Brunnen in das Gesamtbild mit ein. Kieswege, Natursteinplatten als Trittsteine sind ebenfalls ein hübscher Blickfang.